Forex News
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Live-Berichterstattung, News und Marktanalysen. Forex News ist keineswegs
eine abgespeckte Version von Thomson Financial's IFR Forex Watch, sondern
das vollständige Original. Dieser Service ist für Live-Trader
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Großbanken warnen vor großzügiger
Geldpolitik - Forex
News
Führende Banker befürchten eine massive Liquiditätsblase
an Finanzmärkten. Vor allem die sehr niedrigen Zinsen am Anleihenmarkt
und die Preissteigerungen im US-Immobilienmarkt gelten vielen Investoren
als nicht mehr durch fundamentale Daten gerechtfertigt.
Die Investoren an den Anleihenmärkten, aber auch die Kredit gebenden
Banken, müssen sehr große Vorsicht walten lassen“, betonte
William Rhodes, Senior Vice Chairman der Citigroup und stellvertretender
Vorsitzender der Großbankenvereinigung Institute for International
Finance (IIF). Er bestätigt damit am Rande der Jahrestagung des Internationalen
Währungsfonds in Washington eine Sorge, die an den Finanzmärkten
weit verbreitet ist.
Bei ihrem Treffen am Wochenende haben sich auch die sieben größten
Industriestaaten (G7) mit dem Problem der Spekulationsblasen beschäftigt.
Die G7 stellte mit Sorge fest, dass die Risikoaufschläge, die Anleihe-Emittenten
mit weniger guter Bonität den Investoren bieten müssen, immer
weiter sinken – ein Indiz für Übertreibungen am Rentenmarkt.
In diesem Jahr wird beispielsweise der private Kapitalzufluss in die Emerging
Markets nach Schätzungen des IIF auf den Rekordstand von 345 Mrd.
Dollar steigen.
Für den deutlichen Anstieg dieser Investitionen macht die G7 die
historisch noch immer niedrigen Leitzinsen verantwortlich, die für
eine Liquiditätsschwemme im Weltfinanzsystem sorgen. „Angesichts
der massiven Risiken wird es zu einer Korrektur kommen“, betonte
der Chef einer führenden Investmentbank in Washington. Daran könnten
auch höhere Transparenz und der Aufbau von Risikomanagementsystemen
in den Banken nichts ändern.
Trotz der deutlich gewachsenen Gefahren warnen die im IIF versammelten
Geldhäuser vor einer Verschärfung der Bankenregulierung. Wenn
für die grenzüberschreitend unter vielen nationalen Jurisdiktionen
tätigen großen Finanzdienstleister die Auflagen weiter erhöht
würden, dürften sich die Vorteile von mehr Aufsicht und Kontrolle
bald ins Gegenteil verkehren, prophezeite Cees Maas, Finanzvorstand der
ING Group. „Bei immer mehr Regulierung nähern wir uns mit den
Kosten einer Schmerzgrenze.“
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Derzeit versuchen mehr als ein Dutzend einflussreiche Banken unter Führung
des Goldman-Sachs-Managers Gerald Corrigan, Standards für eine bessere
Selbstregulierung der Branche durchzusetzen. Anfang August legte die Gruppe,
zu der unter anderem auch die Deutsche Bank gehört, den so genannten
Corrigan Report II mit ehrgeizigen Zielen für Risikomanagement, Handelspraktiken
und Transparenz vor. Der erste Report erschien Ende der 90er-Jahre, nachdem
der Zusammenbruch des Hedge-Fonds LTCM die Stabilität des gesamten
Finanzsystems in Gefahr gebracht.
Unter den 47 Empfehlungen von Corrigan II stechen vor allem zwei Punkte
hervor. Zum einen sehen die Banken die Notwendigkeit, spekulative Hedge-Fonds
stärker zu kontrollieren (siehe „Nachgefragt“). Außerdem
fordern sie Verbesserungen beim boomenden Handel mit Kreditderivaten und
anderen hochkomplexen Finanzinstrumenten. Forex
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Gerade auf diesem Gebiet sieht der IWF noch erhebliche Defizite bei den
Banken. „Das Geschäft mit Kreditderivaten wird von einer Hand
voll Instituten bestimmt, das führt zu erheblichen Konzentrationsrisiken“,
warnt Gerd Häusler, für die Kapitalmärkte verantwortlicher
Direktor des IWF. Häusler spricht von Besorgnis erregenden Entwicklungen,
zum Beispiel einem dramatischen Rückstau bei der Bestätigung
von Handelsabschlüssen. „Teilweise wussten die Banken sechs
Monate nicht, wer die Gegenseite bei einem Kreditderivategeschäft
ist“, kritisiert er.
Häusler bezweifelt, ob die Selbstregulierung durch die Corrigan-Vorschläge
am Ende ausreichen wird, um mit den Risiken im Finanzsystem fertig zu
werden. In der Bankenindustrie gebe es Forex
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Instituten mit exzellentem Risikomanagement, sagt er. Das Problem sei,
ob die Vielzahl der kleineren Institute diesen Standard erreichen könne.
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